Im Hindernisparcours sicheres Fahren üben

ORTSTERMIN: Der Umgang mit dem Rollator will geübt sein – Seniorennachmittag der anderen Art

rollator_klScheibenhardt: Einmal um die Hütchen rum, dann Bremse rein, hinsetzten, aufstehen, Bremse lösen und über die Hindernisse fahren. Zugegeben, es ist schwerer als es aussieht und gewöhnungsbedürftig sowieso. Doch hat man den Trick einmal raus, läuft der Rollator wie geschmiert. Ein Seniorennachmittag der etwas anderen Art gab es in Scheibenhardt. AWO und der Seniorenbeirat Scheibenhardt veranstalteten in Kooperation mit dem Pflegedienst Malteser Hatzenbühl und dem Sanitätshaus Kobbe Kandel diesen besonderen Seniorennachmittag. Auf einem Parcour im Hof des Bürgerstübchens können die unterschiedlichsten Rollatoren ausprobiert werden. Von Standard über Leichtgewicht bis hin zum Modell fürs Gelände ist alles dabei. Auch beim Zubehör sind keine Grenzen gesetzt: Regenschirme, Schlösser, Blinker, sogar Namens- und Nummernschilder.

Seniorennachmittag mit Rollator-Event

Donnerstag, 10. Juli, 14.00 Uhr im Bürgerstübchen

Die AWO Scheibenhardt und der Seniorenbeirat laden gemeinsam zu einem etwas anderen Seniorennachmittag ein. Neben der Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein mit Kuchen, Kaffee und anderen Getränken wird auch die Gelegenheit geboten, sich mit dem Thema Rollator zu beschäftigen.

Ein Rollator ist ein gutes Hilfsmittel für alle, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind. Wie er  eingesetzt werden kann und worauf man beim Umgang mit dem Rollator achten sollte, werden Frau Hartenstein von den Maltesern und ein Vertreter des Sanitätshauses Kobbe in Kandel zeigen. Unter anderem kann man auf einem kleinen Parcours den Gebrauch von Rollatoren ausprobieren oder auch seine „Fahrkünste“ zeigen.

Wir hoffen, viele Seniorinnen und Senioren und solche die es werden wollen zu einem unterhaltsamen Nachmittag begrüßen zu können.

Gute Pflege – ein Thema nicht nur für Senioren

Mittwoch, 7. Mai 19:00 Uhr, Bürgerstübchen

Die Informationsveranstaltung ist ein ergänzendes Angebot im Rahmen des Modellprojekts „Gemeinsam älter werden –Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“ und richtet sich an Personen aller Altersgruppen. Sie findet in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und der Gemeinde Scheibenhardt statt.
Pflege – ein Thema, dass immer mehr Menschen betrifft und mit dem sich jeder möglichst früh beschäftigen sollte. Neben ganz praktischen Fragen wie: wo bekomme ich eine Pflegekraft her?, oder: welche Anträge muss ich stellen?, spielt das Thema Geld eine immer wichtigere Rolle.
Was kostet Pflege, wie ich sie mir im Falle eines Falles vorstelle? Was davon zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung und müssen den Rest meine Kinder zahlen? Welche Möglichkeiten habe ich, mich abzusichern? Worauf muss ich dabei achten?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Gute Pflege – ein Thema nicht nur für Senioren?“. Elmar Schweitzer und Karl Heinz Benz, beide Mitglieder des Gemeinderates in Scheibenhardt, informieren über Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, mögliche Kosten der Pflege und die verschiedenen Möglichkeiten einer privaten Vorsorge und stehen auch gerne für Fragen zur Verfügung.

Pflegestützpunkt Wörth stellt sich in Scheibenhardt vor

Beim letzten Forum des Scheibenhardter Seniorenbeirats stellten Elsbeth Dremmel-Kempf und Christel Schwind die Arbeit und das Angebot des Plegestützpunkts Wörth vor. 

Wichtig war ihnen zunächst, den Unterschied zwischen Pflegestützpunkt und Sozialstation deutlich zu machen, da beide oft verwechselt werden. Während die Sozialstation Pflegeleistungen anbietet, konzentriert sich der Pflegestützpunkt auf die Beratung von Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen sowie auf die Information, wo welche Pflegedienstleistungen zu bekommen sind. So informiert der Pflegestützpunkt zum Beispiel darüber, wer helfen kann, wenn Angehörige zu Hause gepflegt werden, oder wenn die Mutter ins Krankenhaus muss und die Kinder versorgt werden müssen. Auch bekommt man hier Hilfe nach dem Motto „Wo kriege ich was?“ wenn es z.B. um Anträge, Pflegepersonal oder ein Angebot für „Essen auf Rädern“ geht. Ziele ihrer Arbeit, so Dremmel-Kempf und Schwind, sind die Entlastung für Pflegende und Möglichkeiten aufzeigen, damit Pflegebedürftige so lange wie möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Pflegestützpunktes ist die Beratung zum Thema gesetzliche Pflegeversicherung. Dabei wird bei Fragen geholfen wie: wo und wie muss ich Leistungen beantragen, was sind Pflegestufen und wie werden sie festgelegt oder gibt es Unterstützung für pflegende Angehörige, wenn diese mal Krank werden oder einfach mal Urlaub brauchen. 

Das Team des Pflegestützpunkts berät seine Kunden neutral, kostenlos und garantiert die notwendige Vertraulichkeit. Bei Fragen rund um das Thema Pflege können sich betroffene und ihre Angehörigen gerne an den Pflegestützpunkt wenden.

Kontakt:
Pflegestützpunkt Wörth,
Frau Elsbeth Dremmel-Kempf und Frau Christel Schwind,
Arthur-Nisio-Str. 23,
76744 Wörth,
Tel.: 07271 – 13 20 335 oder – 13 20 336.
Email-Adressen:

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Weitere Informationen auch unter http://www.pflegestuetzpunkte.rlp.de

Kita-Kinder und Senioren singen Frühlingslieder

„ Komm doch lieber Frühling“, sangen Senioren und die Kinder der Kita Sonnenschein zusammen am Freitagnachmittag bei einem Treffen im Bürgerhaus. Der Seniorenbeirat hatte dazu eingeladen, um eine Begegnung zwischen den Generationen anzuregen. Da gemeinsames Singen allen Freude bereitet, wurden Liederhefte zusammengestellt, mit Frühlings- und Volksliedern, die die Kita-Kinder schon kennen und an die sich die Älteren noch erinnern. So waren alle textsicher und auf Anhieb schmetterte der generationsübergreifende Gesangsverein ein bekanntes Lied nach dem anderen. Alle wurden mit Kaffee, Apfelsaft und Kuchen bestens versorgt und das erste Treffen in diesem Rahmen fand einen guten Anklang. Für unsere Kinder erweitert sich der Blick auf die ältere Generation und es wird möglich, was Jan festgestellt hat: „Man kann ja jemanden kennenlernen, den man noch nicht kennt“.